Frankfurter Rundschau stärkt überregionale Berichterstattung
Frankfurt 27.08.2026 FR Redaktion Gruppenfoto v.l.n.r.: Michael Bayer, kommisarischer Chefredakteur, Christine Dankbar, Ressortleiterin Hauptstadt, Pitt von Bebenburg, Ressortleiter Mantel, Valérie Eiseler und Steffen Herrmann, stellvertretende Ressortleiter Mantel. copyright: Monika Müller
Die Frankfurter Rundschau (FR) stellt ihre Redaktion zum 1. Oktober neu auf, um mehr Raum für eigene Recherchen und redaktionelle Inhalte zu schaffen. Der kommissarische Chefredakteur Michael Bayer (58) stärkt dazu die exklusive Berichterstattung aus dem bundespolitischen Berlin und bündelt die redaktionelle Verantwortung der Ressorts Politik, Wirtschaft, Panorama und Meinung in Frankfurt.
Die in der Hauptstadt bestens vernetzte bisherige Politikchefin Christine Dankbar (62) arbeitet künftig dauerhaft in Berlin. Von dort wird sie die Bundespolitik noch intensiver begleiten und kommentieren. Am FR-Redaktionssitz in Frankfurt übernimmt der vielfach ausgezeichnete Chefreporter Pitt von Bebenburg (65) die Leitung der überregionalen Berichterstattung. Ihm stehen stellvertretend die derzeitige Magazin-Redakteurin Valérie Eiseler (32) und der aktuelle Wirtschaftschef Steffen Herrmann (35) zur Seite.
Die organisatorische Neuaufstellung geht mit einer Modernisierung redaktioneller Abläufe einher. Künftig wird die Produktion der Zeitungsseiten verstärkt technisch unterstützt. Die dadurch gewonnenen Kapazitäten nutzt die Frankfurter Rundschau für den Ausbau eigener redaktioneller Inhalte. „Mit der technischen Unterstützung in der Seitenproduktion gewinnen wir mehr Freiräume für das, was die Frankfurter Rundschau auszeichnet: eigene Recherchen, fundierte Analysen und eine unverwechselbare Berichterstattung.“, sagt Michael Bayer. Diese Ausrichtung stärkt die Zeitung ebenso wie die digitalen Angebote der Frankfurter Rundschau. Aktuell zählen dazu das E-Paper, die App „FR+“, der wöchentliche Klima-Newsletter und die Website FR.de.
FR-Geschäftsführer Max Rempel unterstreicht: „Die Mediennutzung verändert sich rasant. Deshalb investieren wir konsequent in unsere journalistische Stärke und schaffen die organisatorischen Voraussetzungen dafür, dass die Frankfurter Rundschau ihr klares Profil auf allen Kanälen weiter ausbauen kann.“
Der künftige Ressortleiter Pitt von Bebenburg hebt hervor: „Ich bin der Frankfurter Rundschau seit Jahrzehnten eng verbunden und will im Team daran mitwirken, unsere Medienmarke weiter in die Zukunft zu führen. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass eine linksliberale Stimme wie die FR in einer Zeit, in der Fragen von Demokratie, Zusammenhalt und gesellschaftlicher Verantwortung viele Menschen bewegen, gebraucht wird wie selten zuvor.“
Über die Frankfurter Rundschau
Die Frankfurter Rundschau ist eine von Parteien und Interessengruppen unabhängige Tageszeitung mit links-liberaler Grundhaltung. Die FR weiß sich dem Geist des Grundgesetzes verpflichtet – vor allem den Grund- und Freiheitsrechten sowie den allgemeinen Menschenrechten. Sie setzt sich ein für Gerechtigkeit – was generationenübergreifend auch Umwelt- und Klimaschutz bedeutet, für den sich die FR seit Jahrzehnten engagiert. Und sie gibt Menschen eine Stimme, die sonst wenig gehört werden.